Rückblick 18.06.2019

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Der Fachtag zur Unternehmensnachfolge am 18.06.2019 stand ganz im Zeichen von „Zukunft gestalten – Unternehmen neu denken“.  Die ausgebuchte Veranstaltung in der sehr entspannten Atmosphäre des OpenSpace Chemnitz sprach zahlreiche Nachfolgeinteressierte und viele Service Provider an. Bereits in den vormittags stattfindenden vier World Cafés wurde eifrig diskutiert und erste Kontakte geknüpft. Ziemlich schnell standen Führungsthemen im Vordergrund, wurde über die Rolle der Mitarbeiter gesprochen und wie man eine lange gewachsene Unternehmenskultur ändern kann.

Dr. Frank Halter vom Center for Family Business der Universität St. Gallen gab die ersten Impulse. „Familieninterne Nachfolge verliert an Bedeutung“, „Multioptionsgesellschaft“, „Nachfolger streben nach sinnstiftender Arbeit“ oder „Ich kann nur ein Unternehmen verkaufen, das ich habe, aber keines, das ich bin.“ waren Sätze, die zum Nachdenken anregten.

Der Neurocoach Dr. Sven Sebastian stellte fest, dass „Ziele eine Auswirkung auf unsere Leistungsfähigkeit, unser Wohl befinden und unsere Gesundheit“ haben. Eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge setzt nach seinen Worten eine „Zielharmonisierung“ voraus. Das war genug Stoff für die anschließende Mittagspause, die intensiv  für Gespräche genutzt wurde. Einige Unternehmer waren direkt mit Sohn oder Tochter da.

Nach der Pause stellten die Referenten in kurzen Impulsvorträgen die Zahlen und Fakten in den Fokus – strategisch entscheidende Fragestellungen zu Kaufpreis, Finanzierungsoptionen, Kunden und Partner des Unternehmens. Dazu begrüßten wir Astrid Binder von VR Equity Partner, Steuerberaterin Kerstin Winter-Oppe, die Marketingexpertin Prof. Dr. Cornelia Zanger sowie Jana Massow und Dirk Krüger von eureos GmbH.

Wir bedanken uns ganz herzlich bei allen Mitwirkenden, unseren Referenten und Partnern IHK Chemnitz und HWK Chemnitz. Weitere Auswertungen zu den World Cafés und viel diskutierten Themen folgen hier auf www.nachfolge-chemnitz.de

Mit herzlichen Grüßen

Manuela Zenk

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Hinweis: Das Projekt Fachkräftesicherung durch Unternehmensnachfolge, gefördert durch die Fachkräfteallianz Chemnitz und die SAB unterstützt potenzielle Unternehmensnachfolger und Übergeber in der strategischen Prozessplanung und -gestaltung. Über 60 Nachfolgekandidaten sind im Regionalpool.

Das durch die Sächsische Aufbaubank geförderte Projekt „Fachkräftesicherung durch Unternehmensnachfolge“ im Rahmen der Fachkräfterichtlinie ist ein Schwerpunktthema der TUCed GmbH. Diese Maßnahme wird mitfinanziert mit Steuermitteln auf Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.

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