Mein Traum

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Das IfM Bonn ist eindeutig: im Zeitraum 2022 bis 2026 werden etwa 190.000 Unternehmen in Deutschland zur Übergabe anstehen. Das sind mehr als bisher. Und es liegt nicht an Corona. Vielmehr ist der demografische Wandel von besonderer Bedeutung für das Nachfolgegeschehen (IfM Bonn, Dezember 2021). Was heißt das für Nachfolger?

In Sachsen werden ca. 7.600 Unternehmen eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger finden müssen. Dabei sind in der Betrachtung des IfM Bonn kleinste Unternehmen mit weniger als 60.000 Euro Jahresgewinn nicht berücksichtigt.

Zur Übergabe anstehende Unternehmen

Noch etwas ist interessant: Tendenziell scheint die Coronapandemie wenig Einfluss auf das Nachfolgegeschehen zu nehmen. Die meisten Altinhaber, die eine baldige Nachfolgeregelung anstreben, müssen wahrscheinlich geringeren Verkaufspreisen zustimmen. Andererseits werden Unternehmer, die bislang keine konkreten Schritte in Richtung Unternehmensnachfolge unternommen haben, ihre Übergabepläne so lange hinausschieben, bis sich die wirtschaftliche Lage wieder normalisiert hat. Darauf deutet der starke Nachfragerückgang nach Beratungsdienstleistungen bei Kammern hin (vgl. DIHK 2020) aber auch der Rückgang bei den Inseraten auf der Unternehmensbörse nexxt-change (vgl. Leifels 2020).

Hier zur kompletten Studie.

Was heißt das für Unternehmensnachfolger?

Immer mehr Unternehmensinhaber übergeben ihre Firma nicht innerhalb der eigenen Familie. Auch werden in den nächsten Jahren verstärkt Unternehmer in den Ruhestand gehen. Hier werden Nachfolger gesucht!

Was tun Sie? Wohin wenden Sie sich? In Sachsen können Sie sich beispielsweise an die Ansprechpartner der IHKs, HWKs oder des NachfolgeWerkes richten. (das NachfolgeWerk hat seinen Sitz an der TUCed-An-Institut für Transfer und Weiterbildung der TU Chemnitz, Telefon: 0371 – 90 949 – 33, E-Mail: nachfolge@tuced.de)

In einem ersten Gespräch loten wir aus, welche Übernahmestrategie für Sie die richtige ist. Dann schauen wir nach, welche Firmen für Sie geeignet sein könnten. Häufig nimmt das etwas Zeit in Anspruch. In einem beginnenden Übernahmeprozess stehen wir Ihnen beim Erstmatching mit Firmeninhaberinnen und Firmeninhabern zur Seite, wenn Sie das möchten.

Eine Nachfolge braucht Zeit, Mut, Disziplin und Geld. Orientieren Sie sich immer an Erfolgsbeispielen und umgeben Sie sich mit Unterstützern, die Ihnen auch einmal kritische Ratschläge geben. Nicht jeder wird begeistert sein von Ihrer Idee. Seien Sie bewusst ehrlich mit sich selber. Zur Selbsteinschätzung gehören Fragen wie: Sind Sie ein Unternehmertyp? Führen Sie gern Teams? Können Sie mit Druck umgehen? Treffen Sie gern Entscheidungen? Steht Ihre Familie hinter Ihnen?

Eine Unternehmensnachfolge ist oftmals ein langwieriger Prozess, in den mehrere Akteure eingebunden sind. Nur durch die gemeinsame Arbeit, Kommunikation und aktives Umsetzen werden es Übergeber und Übernehmer schaffen, die Nachfolge an eine neue Generation zu meistern. Dabei unterstützen wir Sie gern.

Manuela Zenk, Telefon: 0371 – 90 949 – 33, E-Mail: nachfolge@tuced.de

BMWi_Fz_2017_Office_Farbe_deDas Projekt „NachfolgeWerk“ der TUCed – An-Institut der TU Chemnitz für Transfer und Weiterbildung ist ein durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördertes Projekt im Rahmen der Förderbekanntmachung „Initiative Unternehmensnachfolge – aus der Praxis für die Praxis“. Diese Maßnahme wird gefördert durch das BMWi aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages.

 *Das Thema „gendergerechte Schreibweise“ ist für unser BMWi-gefördertes Projekt NachfolgeWerk sehr wichtig. Aus Gründen einer verständlichen und guten Lesbarkeit verwenden wir die männliche Form (generisches Maskulinum) stellvertretend und wertfrei. Es impliziert keine Benachteiligung anderer Geschlechter.