NACHFOLGEWERK

Unser Projekt heißt NachfolgeWerk. Es verknüpft die Themen Unternehmensnachfolge und Werk im Sinne von (er)schaffen. Denn eine Unternehmensnachfolge ist ein langwieriger Prozess, in den mehrere Akteure eingebunden sind. Nur durch gemeinsame Arbeit, Kommunikation, Überwindung, Zurückstecken, Gestalten und Umsetzen werden es Übergeber und Übernehmer schaffen, die Nachfolge an eine neue Generation zu meistern.

ANGEBOT UND NACHFRAGE

Im Hinblick auf die zu erwartende hohe Anzahl benötigter potenzieller (familienexterner) Nachfolger ist es Anliegen dieses Projektes, in einem strukturierten Vorgehen brachliegende Potenziale bei High Potentials aus dem Hochschulumfeld sowie bei Rückkehrern bzw. Sympathisanten der Region gezielt zu nutzen. Hier stellt sich die große Herausforderung, dass nicht nur geeignete Nachfolger gesucht und identifiziert werden müssen. Vielmehr muss eine Lösung für das Ungleichgewicht aus Angebot und Nachfrage gefunden werden. Für die neuen Bundesländer hat eine Studie des DIHK herausgestellt, dass 53% der potenziellen Übernehmer einen Industriebetrieb suchen – bei gerade einmal 16% an Industrieunternehmen, für die eine Übernahme ansteht. (vgl. DIHK-Report zur Unternehmensnachfolge, 2019)

PROJEKTREGION

Die im Projekt betrachtete Region ist der Direktionsbezirk Chemnitz in Sachsen. Das umfasst die Gebiete Mittelsachsen, Chemnitz, Zwickau, den Erzgebirgskreis und den Vogtlandkreis.

ZIELGRUPPEN

  1. Inhabergeführte Unternehmen, deren Gesellschafter das Unternehmen (altersbedingt) an die nächste Generation übergeben bzw. familienextern verkaufen wollen.
  2. Interessierte Nachfolger (Unternehmerkinder, Mitarbeiter, externe Kandidaten und High Potentials)
  3. Dienstleister, die im Nachfolgeprozess Unternehmer und/oder Nachfolger unterstützen (in fachlicher Hinsicht, aber auch als Mentoren oder Mediatoren)

ZIELE

  1. Aufbau und Etablierung des „NachfolgeWerks“ als zentraler Kontaktpunkt bei Unternehmensnachfolgen und für die Netzwerkarbeit
  2. Frühzeitig Unternehmensnachfolge als strategischen Prozess anstoßen und Nachfolgeszenarien für Übergeber entwickeln
  3. Sensibilisierung für Nachfolgegründer und Unternehmerkinder
  4. Fokussierte, begleitete Zusammenführung (Matching) zwischen Übergeber und Übernehmer durch einen Moderator

Im Fokus des Projekts liegt somit die strategische Auseinandersetzung mit dem Matchingprozess und dem erfolgreichen Matching von Übergeber und Übernehmer.

ANSPRECHPARTNER IM PROJEKT:


Dr. Kerstin Klaus,
Tel: 0371-90 949 – 0,  kerstin.klaus@tuced.de

Dr. Kerstin Klaus kommt selbst aus einem Familienunternehmen und kennt die Herausforderungen, die mit einer (Familien-)Nachfolge verbunden sein können. Aus Ihrer Berufspraxis als ehemalige Geschäftsführerin des TU Chemnitz-Projekts „Unternehmenszukunft Sachsen“ ist sie mit dem Thema Unternehmensnachfolge gut vertraut. Als promovierte Betriebswirtschaftlerin hat sie langjährige Erfahrungen in der Marktforschung und Zielgruppenanalyse. Unsere Studien zur Nachfolgesituation im Direktionsbezirk Chemnitz entstanden unter ihrer Federführung.

 

Dipl.-Kffr. Manuela Zenk, Tel: 0371-90 949 – 33, manuela.zenk@tuced.de

Unternehmensnachfolge treibt Manuela Zenk um, seit sie 2003 ihr eigenes Sanddorngeschäft in Chemnitz gründete. 2008 verkaufte sie den Großteil davon. Übrig blieb ein großes Netzwerk, Gründer- und Transferspirit. Seit 2012 an der TU Chemnitz und ab 2016 an der TUCed ist sie Ansprechpartnerin und Vernetzerin für Nachfolgesuchende und Übergeber.
Manuela studierte BWL und Innovationsmanagement in Chemnitz und im dänischen Aarhus und arbeitete von 1999 bis 2003 als Consultant bei der GfK AG in Nürnberg.

 

Katharina Maigatter
Studentische Hilfskraft an der TUCed

Projektregion:

Abbildung 2: Direktionsbezirk Chemnitz: Mittelsachsen, Chemnitz, Zwickau, Vogtlandkreis, Erzgebirgskreis

Direktionsbezirk Chemnitz: Mittelsachsen, Chemnitz, Zwickau, Vogtlandkreis, Erzgebirgskreis

 

 

Projektpartner:

 

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HANDWERKSKAMMER CHEMNITZ

INDUSTRIE- UND HANDELSKAMMER CHEMNITZ

TECHNOLOGIE CENTRUM CHEMNITZ

WIRTSCHAFTSFÖRDERUNG ERZGEBIRGE

Gefördert durch:

 

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